DEKA Algarve

DEKA Algarve 

Deutschsprachige Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde im Algarve.

Unsere Gottesdienste finden in der Capela de Nossa Senhora da Encarnação in Carvoeiro statt.

 Es wird gebeten die obligatorische Maske mitzubringen.  

       Kapelle Innen

 

 Gott segne Sie und behüte Sie. 

Porta patet, cor magis 

(Die Tür ist offen, unser Herz noch mehr) 

 

 Die Monatslosung für den September 2021 steht beim Propheten Haggai (1,6)

זְרַעְתֶּם הַרְבֵּה וְהָבֵא מְעָט אָכוֹל וְאֵין לְשָׂבְעָה שָׁתוֹ וְאֵין לְשָׁכְרָה לָבוֹשׁ וְאֵין לְחֹם לוֹ וְהַמִּשְׂתַּכֵּר מִשְׂתַּכֵּר אֶל צְרוֹר נָקוּב

Gesät habt ihr viel, und einzubringen gibt es wenig, Essen - aber nicht zum Sattwerden, Trinken - aber nicht zum Rausch, Kleiden - aber nicht zum Erwärmen, und wer sich was verdient, verdient in löchrigen Beutel.

Semeais muito e recolheis pouco; comeis, mas não vos fartais; bebeis, mas não vos saciais; vestis-vos, mas ninguém se aquece; e o que recebe salário recebe salário num saquitel furado.

(mehr Gedanken dazu finden  hier: Monatslosung)

 

 16. Sonntag nach Trinitatis (19. September 2021) - Apostel und Evangelist Matthäus

 

Am 21. September ist der Gedenktag des Evangelisten und Apostel Matthäus. Er gilt als der Verfasser des Matthäusevangeliums. Als Beleg führt man eine Stelle im 9. Kapitel des Matthäusevangeliums an: Als Jesus dann von dort weiterging, sah er einen Mann namens Matthäus an der Zollstätte sitzen und sagte zu ihm: »Folge mir nach!« Da stand er auf und folgte ihm (Mt 9,9) Die moderne Forschung hat jedoch gezeigt, dass diese Stelle die Bearbeitung einer Geschichte aus dem Markusevangelium ist: Im Vorübergehen sah er dann Levi, den Sohn des Alphäus, an der Zollstätte sitzen und sagte zu ihm: »Folge mir nach!« Da stand er auf und folgte ihm nach (MK 2,13) Der unbekannte Verfasser des Matthäusevangeliums soll den Namen geändert haben, weil Matthäus für die Gemeindegruppe(n), für die er die Erzählungen von Jesus sammelte, eine Autoritätsperson war. Dabei ist ebenso unsicher, wer eigentlich die Adressaten des Evangeliums sind. Einige Forscher sagen, es seien Heidenchristen (Beleg: der Missionsbefehl: Darum gehet hin und macht alle Völker zu Jüngern: tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie alles halten, was ich euch geboten habe.28,19) gewesen, andere Judenchristen (Beleg: Kein Buchstabe des Gesetzes ist ungültig. 5,18). Vielleicht war es ja eine Gemeinde, zu der sowohl Juden-, als auch Heidenchristen gehört haben. Das Matthäusevangelium hat, da sind sich die Forscher einig, das Markusevangelium und die sogenannte Logienquelle als Vorlage, dazu kommen eigene Geschichten. Viel wichtiger aber, wer der Verfasser war und wer die ersten Adressaten, ist die Botschaft, die das Evangelium den Lesern und Zuhörern vermitteln will. Dabei fällt auf, dass es den theologischen Gedanken des Paulus nahesteht. Matthäus versucht immer wieder, das Leben und die Taten Jesu als Erfüllung der alten Weissagungen zu belegen: „… damit die Schrift erfüllt würde, die durch den Propheten verkündet worden ist.“ Der bekannteste Teil im Matthäusevangelium ist die Bergpredigt. Das jüdische ‚Gesetz‘ gilt, und wird sogar noch überboten. Die Frage ist nicht nur, „wie geht ein gutes Leben?“, sondern darüber hinaus, „was muss ich tun, um in den Himmel zu kommen?“ Matthäus entwirft also für die Gemeindemitglieder eine (ziemlich) strenge Ethik. Über die Aposteltätigkeit des Matthäus gibt so gut wie keine Legenden. Angeblich sind seine Gebeine 1084 nach Salerno gekommen, wo er in der dortigen Kirche begraben sein soll.

Den Gottesdienst zum 16. Sonntag nach Trinitatis finden sie unter der Rubrik   "Gedankensplitter"

 

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