DEKA Algarve 

Deutschsprachige Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde im Algarve.

Unsere Gottesdienste finden in der Capela de Nossa Senhora da Encarnação in Carvoeiro statt.

       Kapelle Innen

Wir feiern unsere Gottesdienste in der Kapelle,  mit gewissen Auflagen. Die Abstandsregeln sind einzuhalten, die Maske ist zu tragen, Hände sind zu desinfiziern.  Wem es schwer ist, eine Maske zu tragen, kann den Gottesdienst vor der Kirche verfolgen.  Singen dürfen wir mit Mundschutz.  Wir bitten um Verständnis für die diese Maßnahmen, die in Zusammenarbeit mit unseren katholischen Brüdern und Schwestern ergriffen werden. Sobald sich etwas ändert, werden wir es sofort mitteilen.

Unseren nächsten Gottesdienst feiern wir am 2. Sonntag nach Epiphanias, dem 17. Januar, um 11 Uhr.

Trotz des seit dem 15. Januar geltenden landesweiten Lock down ist der Besuch eines Gottesdienstes erlaubt. Wer eine Erklärung (declaracao) braucht der Klicke hier. declaracao 

Porta patet, cor magis 

(Die Tür ist offen, unser Herz noch mehr) 

Wir freuen uns über Ihren Besuch. 

 

 Die Jahreslosung für 2021 steht beim Evangelisten Lukas (6,36)

" Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist ".

Γίνεσθε οἰκτίρμονες καθὼς [καὶ] ὁ πατὴρ ὑμῶν οἰκτίρμων ἐστίν

Sede misericordiosos, como também é misericordioso vosso Pai

(mehr Gedanken dazu finden zu unter der Rubrik Gedankensplitter)


Am 1. Sonntag nach dem Epiphaniasfest gedenken die katholische und die evangelische Kirche der Taufe Jesu im Jordan durch Johannes. Die orthodoxe Kirche feiert das Fest wegen des julianischen Kalenders am 19. Januar. Die Taufe Jesu berichten die Evangelisten Markus (1,9-11), Matthäus und Lukas. Johannes weist zumindest darauf hin. Für die Historizität der Taufe Jesu wird angeführt, dass damit berichtet wird, dass der von Gott gesandte Messias, der Gottessohn sich von einem Menschen taufen lässt. Wozu soll der, der doch ohne Sünde ist, die Taufe zur Vergebung der Sünden empfangen? Matthäus berichtet diesen Vorbehalt: Johannes versuchte ihn davon abzubringen und sagte: "Ich hätte es nötig, von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir?" Doch Jesus antwortete: "Lass es für diesmal geschehen. (Matth3,14f) Die Kirchenväter haben die Taufe als Vorwegnahme von Tod und Auferstehung verstanden. Johannes Chrysostomos (349/344–407) nennt das "Untertauchen und Auftauchen" ein "Bild für Abstieg in die Hölle und Auferstehung". Auch die Taufliturgie der frühen Christen spricht davon, dass die Täuflinge "ihren früheren Herrn, den Teufel, im Wasser ertränkt" zurücklassen. Die drei genannten Evangelisten berichten, dass sich nach der Taufe der Himmel öffnete, ein Taube vom Himmel herabkam und eine Stimme sprach: Das ist mein lieber Sohn, an ihm habe ich Wohlgefallen. (Matth 3,17 parr) Das gilt für alle, die auf den Namen des Vaters uns des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft sind. Eine Taufbitte bringt das zum Ausdruck: "Gib, dass auch wir, die aus dem Wasser und dem Heiligen Geist wiedergeboren sind, in deinem Wohlgefallen stehen und als deine Kinder aus der Fülle dieses Geistes leben." Das Gedächtnis der Taufe Jesu ist ein altes Datum in der Kirche. Schon Clemens von Alexandrien (150 – 215) berichtet davon. Zusammen mit der Anbetung der Könige und der Geschichte der Hochzeit von Kanaan (Johannes 2, 1-11) gehört die Taufe zu den drei Epiphaniegeschichten: Dieses Wunderzeichen in Kana in Galiläa war das erste, das Jesus tat. Damit offenbarte er seine Herrlichkeit, und seine Jünger glaubten an ihn. (Joh 2,11). Im neueren katholischen Festkalender endet damit die Weihnachtszeit und nicht mehr wie früher zu Mariä Lichtmess am 2. Februar. In der orthodoxen Kirche wird an diesem Tag die große Wasserweihe liturgisch gefeiert. Durch die Taufe Jesu wurde das Wasser des Jordans alles Wasser, ja die gesamte Schöpfung gesegnet. Der Priester taucht dazu ein Kreuz dreimal in das Wasser eines Flusses oder Sees. In Moskau und anderen Städten nehmen tausende Menschen danach ein Bad in den Gewässern. In Russland, besonders in Sibirien ist es zu dieser Jahreszeit etwas kälter, das Wasser meist zugefroren, und erst muss ein Loch vorbereitet werden, dann hineinzuspringen, dazu gehört schon eine Menge Vertrauen in die eigene Gesundheit und Mut dazu. Aber wir wissen ja, Glauben macht stark.

 

Im Gottesdienst lesen wir aus dem lesen wir das Evangelium von der Taufe Jesu und beschäftigen uns mit der Frage, warum Gott gerade die Schwachen beruft und nicht die Starken. Was es damit auf sich hat lesen sie unter der Rubrik Gedankensplitter. Bleiben Sie neugierig auf sich selbst, die andern und Gott. 

 

 

Wegweiser zur Kapelle

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